Dr. med. O. führte diesbezüglich aus, eine leitliniengerechte Behandlung sähe zuerst einen Medikamentenentzug (Analgetika) vor. Ferner sei die Erlernung und systematische Anwendung von Entspannungstechniken, die medikamentöse Anfallsbehandlung der Migräne, gegebenenfalls einschliesslich eines entsprechenden Antivomitums sowie die medikamentöse Therapie der Spannungskopfschmerzen mit Amitriptylin 10 – 25 mg abends indiziert. Ausserdem sollte ein Kopfschmerztagebuch geführt werden (vgl. VB 137.4 S. 8). Aktenkundig und in Übereinstimmung mit den Angaben der Beschwerdeführerin im Rahmen der Begutachtung erfolgte nie ein Analgetikaentzug (vgl. [e contrario]