Pars intermedia bis knapp zum Vorderhorn beschrieben worden (VB 523). Somit handle es sich morphologisch zweifellos um eine isolierte mediale Meniskusschädigung. Eine solche habe in der Regel eine degenerative Grundlage. Im Rahmen der – knapp zwei Monate nach dem fraglichen Ereignis – am 7. Juni 2018 durchgeführten Kniearthroskopie (vgl. VB 368 f.) habe der Operateur medial am Meniskus eine komplexe Ruptur mit horizontaler Komponente und instabilem Lappenriss festgestellt. Diese Konstellation sei gerade charakteristisch für eine degenerative Entstehung. Es sei nicht nachvollziehbar, wie eine "falsche Drehbewegung" eine derart komplexe Schädigung auslösen sollte (VB 124 f.).