Es gehe "um eine Anerkennung ihres jahrelangen Leidens durch ihre Diagnosen". Gerade für Asperger-Be- troffene sei eine Erklärung für ihr "anders sein" sehr heilend. Dies habe die Beschwerdeführerin in ihrer Praxis bereits erlebt. "Eine Absprache sämtlicher Diagnosen mit ihren erheblichen Beeinträchtigungen" sei bei der Beschwerdeführerin wie ein "Schlag ins Gesicht" (vgl. Stellungnahme vom 9. März 2022 S. 11).