Die "Aussage" von Dr. med. D. stütze sich nicht auf eine ausführliche Anamnese, Beobachtung von Verhaltensweisen, eine Exploration der Schwierigkeiten in sozialen Kontakten und im Beruf etc. und erhebe nicht die Asperger-typische Kommunikationsstörung, sondern stütze sich lediglich auf das neuropsychologische Gutachten und seine objektive Einschätzung. Dies sei ungenügend hinsichtlich einer Diagnostik eines Asperger-Syndroms, einer Persönlichkeitsstörung oder einer ADHS. So sei Asperger keine neuropsychologische, sondern eine psychiatrische Diagnose (vgl. Stellungnahme vom 9. März 2022 S. 3).