Soweit Dr. med. D. ausführe, dass es keine weiteren Befundberichte darüber gebe, ob die Beschwerdeführerin bereits kinderpsychiatrisch gesehen worden oder verhaltensauffällig gewesen sei, sei darauf hinzuweisen, dass nur circa 20 % aller Betroffenen einer entsprechenden Diagnostik im Kindesalter zugeführt würden. Viele ADHS- und ASS-Betroffene könnten bis zu einem gewissen Punkt vollständig unauffällig leben (Stellungnahme vom 10. November 2021 S. 4, 11). Wie Dr. med. D. darauf komme, dass die Beschwerdeführerin keinerlei schwerwiegenden Traumata ausgesetzt gewesen sei, sei unklar. So habe der Ex-Mann der Beschwerdeführerin diese mit einem Messer bedroht.