Der Kreisarzt hielt in seiner Beurteilung vom 17. August 2021 in dieser Hinsicht fest, "eine traumatische Entstehung dieses Befundes hätte eine erhebliche auf das Knie einwirkende Gewalt zur Voraussetzung, was sowohl klinisch auffällige Prellmarken und Blutergüsse, als auch im MRI entsprechende Befunde zur Folge gehabt hätte". Das Knie sei aber anlässlich der Erstkonsultation am 11. September 2019 als "inspektorisch unauffällig" bezeichnet worden, ausserdem habe "kein Patellaschiebeschmerz" bestanden, weshalb eine traumatische Ursache elf Tage zuvor "ausgesprochen unwahrscheinlich" sei und zudem zu erwarten gewesen