Es fänden sich weder in der Klinik noch in der Bildgebung Hinweise, weshalb sich eine durch das Trauma von 2011 induzierte Verschlechterung im neuropsychologischen Befund hätte einstellen können. Dafür müsse mit überwiegender Wahrscheinlichkeit "eine unfallunabhängige Ursache" vorliegen. Auch die 2017 erstmals diagnostizierte Occipitalis-Neuralgie, welche laut behandelnden Neurologen damals neu aufgetreten sei, könne nach zwischenzeitlich sechsjährigem offenbar asymptomatischen Verlauf der Kopfschmerzen und mangels einer diese hinreichend erklärenden strukturellen unfallbezogenen Läsion nicht überwiegend wahrscheinlich kausal auf den Unfall zurückgeführt werden.