Dr. med. C. verneint dies. Sie führt die Ruptur auf degenerative und somit vorbestehende Zustände zurück, weil primär wenig Beschwerden bestanden hätten und eine Pseudoparalyse gefehlt habe. Ferner verweist sie auf den Unfallmechanismus mit Direktkontusion und die deutlichen degenerativen Veränderungen mit Delamination der Sehnen bis zum Labrum hin (VB 34 S. 2). Der Chefarzt Orthopädie E. führt in seiner Stellungnahme vom 20. Oktober 2021 demgegenüber aus, der Fahrradsturz sei durchaus ein adäquates Trauma für eine Rotatorenmanschettenruptur. Dass anfänglich nur weniger starke Beschwerden aufgetreten seien, sei bei einer subtotalen Rotatorenmanschettenruptur nicht ungewöhnlich;