Hinweis dafür gelten, dass hier kein akut traumatisches Geschehen vorgelegen habe. Mit anderen Worten: Kein Erguss heisse in diesem Falle nicht kein Trauma. Der Knorpelschaden an der inneren Femurkondyle scheine chronisch zu sein, ein traumatisches Knochenmarksödem sei ebenfalls nicht sichtbar. In Zusammenschau der Befunde scheine es für ihn so, dass das Ereignis vom 5. Oktober 2018 mit hoher Wahrscheinlichkeit zur Reruptur bei vorbestehender Elongation geführt habe. Das Ereignis erfüllte in seinen Augen auch den Unfallbegriff. Ohne dieses Ereignis wäre das Kreuzband nicht nochmals gerissen (VB SU 61/5).