{"Signatur": "AG_OG_007", "Spider": "AG_Gerichte", "Datum": "2022-01-19", "PDF": {"Datei": "AG_Gerichte/AG_OG_007_VBE-2021-170_2022-01-19.pdf", "URL": "https://decwork.ag.ch/api/main/v1/de/decrees_pdf/4582", "Checksum": "3ae9e26b97a9c503ad3f897da8dea253"}, "Scrapedate": "2025-08-25", "Num": ["VBE.2021.170"], "Kopfzeile": [{"Sprachen": ["de", "fr", "it"], "Text": "Aargau Obergericht Versicherungsgericht 19.01.2022 VBE.2021.170"}], "Meta": [{"Sprachen": ["de"], "Text": "Aargau Obergericht Versicherungsgericht"}, {"Sprachen": ["fr"], "Text": "Argovie  Versicherungsgericht"}, {"Sprachen": ["it"], "Text": "Argovia  Versicherungsgericht"}, {"Sprachen": ["de", "fr", "it"], "Text": "Obergericht / Versicherungsgericht / 1. Kammer Obergericht / Versicherungsgericht / 1. 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Mai 2018, in welchem festgehalten wurde, dass D. und E. im Jahr 2015\nin unselbständiger Stellung für die Beschwerdeführerin tätig gewesen\nseien.\n\n2.\nDas angerufene Verwaltungsgericht des Kantons Bern, sozialversicherungsrechtliche Abteilung, stellte im Urteil vom 11. März 2021 fest, dass zur\nBeurteilung von Beschwerden auf dem Gebiet der obligatorischen Unfallversicherung das Versicherungsgericht desjenigen Kantons zuständig ist,\nin dem die versicherte Person oder die Beschwerde führende Dritte zur Zeit\nder Beschwerdeerhebung Wohnsitz hat (Art. 58 Abs. 1 ATSG in Verbindung mit Art. 1 Abs. 1 UVG).\n\nDa die Beschwerdegegnerin ihren Sitz in Z. im Kanton Aargau hat, stellte\ndas Verwaltungsgericht Bern seine örtliche Nichtzuständigkeit fest und\nüberwies die Beschwerde samt Akten an das hiesige Versicherungsgericht.\n\n3.\nDagegen erhob die Beschwerdeführerin beim Bundesgericht Beschwerde\nin öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten und beantragte, das angefochtene Urteil sei aufzuheben und die örtliche Zuständigkeit des Verwaltungsgerichts des Kantons Bern festzustellen.\n\n4.\nMit Urteil 8C_315/2021 vom 2. November 2021 stellte das Bundesgericht\nfest, dass unter den gegebenen Umständen sich die örtliche Zuständigkeit\ndes kantonalen Versicherungsgerichts beim hier materiell zu beurteilenden\nStreit um Versicherteneigenschaft in Anwendung von Art. 58 Abs. 1 ATSG\npraxisgemäss (vgl. SVR 2020 UV Nr. 7 S. 18, 8C_808/2018 E. 5.3) nach\ndem gemeinsamen Wohnsitz von E. und D. richte, dementsprechend im\nKanton Bern liege und folglich das Verwaltungsgericht des Kantons Bern,\nsozialversicherungsrechtliche Abteilung, örtlich zuständig sei.\n-3-\n\nDas Versicherungsgericht zieht in Erwägung:\n\n1.\nUnter Berücksichtigung des Urteils des Bundesgerichts 8C_315/2021 vom\n2. November 2021 ist auf die Beschwerde mangels örtlicher Zuständigkeit\nnicht einzutreten, und die Sache ist zur materiellen Beurteilung an das Verwaltungsgericht des Kantons Bern, sozialversicherungsrechtliche Abteilung, zu überweisen.\n\n2.\nKosten werden mit dem Überweisungsentscheid keine auferlegt (Art. 61\nlit. a ATSG).\n\n3.\nDer Beschwerdeführerin steht nach dem Ausgang dieses Verfahrens keine\nParteientschädigung zu (Art. 61 lit. g ATSG). Aufgrund ihrer Stellung als\nSozialversicherungsträgerin hat auch die Beschwerdegegnerin keinen Anspruch auf eine Parteientschädigung (BGE 126 V 143 E. 4 S. 149 ff.).\n\nDas Versicherungsgericht erkennt:\n\n1.\nAuf die Beschwerde wird mangels örtlicher Zuständigkeit nicht eingetreten.\n\n2.\nDie Sache wird nach Eintritt der Rechtskraft dieses Entscheides an das\nVerwaltungsgericht des Kantons Bern, sozialversicherungsrechtliche Abteilung, überwiesen.\n\n3.\nEs werden keine Verfahrenskosten erhoben.\n\n4.\nEs werden keine Parteientschädigungen zugesprochen.\n\nZustellung an:\ndie Beschwerdeführerin (Vertreter; 2-fach)\ndie Beschwerdegegnerin\ndas Bundesamt für Sozialversicherungen\n\nZustellung nach Rechtskraft an:\n-4-\n\ndas Verwaltungsgericht des Kantons Bern, sozialversicherungsrechtliche\nAbteilung (inkl. Akten)\n\nBeschwerde in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten\n\nGegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen seit der Zustellung beim\nBundesgericht Beschwerde eingereicht werden (Art. 82 ff. in Verbindung\nmit Art. 90 ff. BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 15. Juli\nbis und mit 15. August sowie vom 18. Dezember bis und mit dem 2. Januar\n(Art. 46 BGG).\n\nDie Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6,\n6004 Luzern, zuzustellen.\n\nDie Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe\nder Beweismittel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines\nVertreters zu enthalten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Urkunden sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen hat (Art. 42 BGG).\n\nAarau, 19. Januar 2022\n\nVersicherungsgericht des Kantons Aargau\n1. Kammer\nDer Präsident: Der Gerichtsschreiber i.V.:\n\nKathriner Fehlmann\n"}