Diese Argumentation vermag nicht zu überzeugen. Anlässlich der Gewährung des rechtlichen Gehörs durch das MIKA gab er an, er habe aus politischer Überzeugung keinen Militärdienst geleistet, weswegen er bereits seit 20 Jahren in der Türkei gesucht werde. Ihm drohe bei einer Rückkehr in die Türkei eine Busse, die später in eine Haftstrafe umgewandelt werden könne, weshalb er ein Asylgesuch stelle. Zudem könne er dort aufgrund des verweigerten Militärdienstes keiner Arbeit nachgehen (MI-act. 338). Auch in der heutigen Verhandlung gab er zu Protokoll, den Militärdienst aus konfessioneller und politischer Überzeugung verweigert zu haben. Die Polizei würde dies bei der Einreise bemerken.