Der Gesuchsgegner reiste im Jahr 2014 unter falscher Identität in die Schweiz ein und erschlich sich, wie vom Bundesverwaltungsgericht im Urteil vom 26. Oktober 2021 (D-3323/2021) bestätigt, seinen Flüchtlingsstatus durch bewusste Falschangaben (MI-act. 373 ff.). Während seines gesamten Aufenthalts in der Schweiz hat der Gesuchsgegner immer wieder delinquiert und wurde deswegen verurteilt (MI-act. 46 ff., 61 ff., 95 ff., 59 ff., 85 ff., 105 ff., 115 ff., 123 ff., 134 ff., 160 ff., 196 ff.).