Mit Entscheid vom 23. April 2019 lehnte das Staatssekretariat für Migration (SEM) das Asylgesuch des Gesuchsgegners ab, wies ihn aus der Schweiz weg, ordnete an, er habe die Schweiz spätestens bis zum 18. Juni 2019 zu verlassen und beauftragte den Kanton Aargau mit dem Vollzug der Wegweisung (MI-act. 24 ff.). Die dagegen erhobene Beschwerde wies das Bundesverwaltungsgericht mit Urteil vom 18. März 2022 ab (MI-act. 39 ff.). Mit Schreiben vom 28. März 2022 setzte das SEM dem Gesuchsgegner eine neue Ausreisefrist bis zum 24. Mai 2022 an und wies ihn auf seine Mitwirkungspflicht bei der Beschaffung von Reisepapieren hin (MIact. 65 f.).