Das kantonale Beschwerdeverfahren und das Normenkontrollverfahren unterscheiden sich in mehrfacher Hinsicht grundlegend. Während im Beschwerdeverfahren ein Entscheid im Sinne von § 26 VRPG angefochten wird (vgl. § 41 Abs. 1 VRPG), hat das Normenkontrollverfahren Erlassbestimmungen zum Gegenstand (vgl. § 70 Abs. 1 VRPG). Die Rechtsmittelbefugnis unterscheidet sich in dem Sinne, dass die Beschwerde eine Beschwerdelegitimation (vgl. § 42 VRPG) und das Normenkontrollbegehren eine virtuelle Betroffenheit (vgl. § 71 VRPG) voraussetzt.