Die Kenntnis des Schadens umfasse seine Existenz, Beschaffenheit und wesentlichen Merkmale. Angesichts der bundesrechtlich vorgesehenen Möglichkeit der unbezifferten Forderungsklage dürfe der Geschädigte ein Tätigwerden nicht so lange aufschieben, bis er den Schaden genauestens beziffern könne (Urteile des Bundesgerichts 6B_1015/2020 vom 16. Dezember 2021, Erw. 2.1.1, 4A_362/2020 vom 22. Januar 2021, Erw. 4.1.1, und 4A_52/2020 vom 19. August 2020, Erw. 3.3.2; BGE 131 III 61, Erw. 3.1.1; BREHM, a.a.O., N. 30a zu Art. 60; KESSLER [richtig: ROBERT K. DÄPPEN], Basler Kommentar Obligationenrecht I, a.a.O., N. 6 f. zu Art.