Falls mehrere sich widersprechende Arztzeugnisse von verschiedenen Ärztinnen und Ärzten vorliegen, so hat das Gericht auf das offensichtlich qualifiziertere abzustellen (PÄRLI/PETRIK, a.a.O., S. 114; ADRIAN STAEHELIN, Zürcher Kommentar, Obligationenrecht, Der Arbeitsvertrag, Art. 319–330a, 4. Aufl. 2006, N. 10 zu Art. 324a OR; HUMBERT/LERCH, a.a.O., S. 477; STENGEL, a.a.O., S. 237; vgl. GEISER/MÜLLER/PÄRLI, a.a.O., S. 215). Dabei kommt dem vertrauensärztlichen Zeugnis nicht per se ein höherer Beweiswert zu (STENGEL, a.a.O., S. 239).