2024, S. 214). Zulässig ist auch die Frage, ob eine Neuerkrankung oder ein Rückfall vorliegt bzw. ob der aktuelle Grund der Arbeitsverhinderung in irgendeinem Zusammenhang steht mit einer früheren Arbeitsunfähigkeit (HUMBERT/ LERCH, in: Fachhandbuch Arbeitsrecht, 2018, S. 479; vgl. STENGEL, a.a.O., S. 251). Unzulässig sind dagegen Fragen zu Befund und Diagnose (HUMBERT/LERCH, a.a.O., S. 479; GEISER/MÜLLER/PÄRLI, a.a.O., S. 214; PÄRLI/PETRIK, a.a.O., S. 115; vgl. auch STREIFF/VON KAENEL/RUDOLPH, a.a.O., N. 12 zu Art. 324a/b OR). Zu beachten ist, dass auch die Vertrauensärztin bzw. der Vertrauensarzt der ärztlichen Schweigepflicht unterliegt.