Demzufolge ist nachfolgend zu prüfen, ob die Voraussetzungen für einen Haftungsanspruch vorliegen, wobei anstelle des Schadens die immaterielle Unbill tritt. Nicht erforderlich ist dabei – wie gesehen – ein Verschulden der Beklagten (siehe vorne Erw. II/2.2; vgl. auch BGE 120 II 97, Erw. 2c; 117 II 50, Erw. 3a; BERGER, a.a.O., Rz. 11.14; MARTIN A. KESSLER, in: BSK Obligationenrecht I [OR I], 7. Aufl. 2020, N. 14 zu Art. 49 OR).