Zum anderen dient sie einem anderen Zweck als die Härtefallbewilligung: Sie stellt eine Ersatzmassnahme dar, die den Vollzug der Wegweisung temporär aussetzt, solange dieser nicht zulässig, nicht zumutbar oder nicht möglich erscheint (vgl. BGE 137 II 305, Erw. 3.1; NINA BLUM/MARTINA CARONI/MONIKA PLOZZA, in: MARTINA CARONI/DANIELA THURNHERR [Hrsg.], Stämpflis Handkommentar zum Ausländer- und Integrationsgesetz [AIG], 2. Aufl., Bern 2024, N. 2 zu Art. 83 AIG). Zwar sieht Art. 84 Abs. 5 AIG