Um das Risiko eines weiteren FuD-Vorfalls hinreichend zu minimieren, müsse aus verkehrsmedizinischer Sicht gewährleistet sein, dass eine stabile Verhaltensänderung erfolgt sei. Dies bedeute, dass wenigstens für einen Zeitraum von sechs Monaten (zusammenhängend) entsprechend den SGRM-Vorgaben eine THC-Abstinenz dokumentiert sei, was aktuell noch nicht erfüllt sei. Verkehrsmedizinisch spreche ein zweiter FuD-Vorfall nach bereits erfolgter verkehrsmedizinischer Begutachtung und entsprechenden Abstinenzkontrollen zudem für ein unzureichendes Problembewusstsein, was das Risiko für ein weiteres FuD-Delikt erhöhe.