Für eine Begehung von Gewaltdelikten gebe es in seiner Biografie keinerlei Hinweise. Vielmehr lehne er Gewalt gegenüber Personen explizit ab. Die angeblich fehlende Krankheits- und Behandlungseinsicht stehe im Widerspruch zu den gutachterlichen Feststellungen. Aus dem (krankheitsbedingten) Fehlen an intellektueller Einsicht in die Schizophrenie dürfe nicht gefolgert werden, dass er eine Therapie nicht mittragen würde. Die positive Entwicklung unter der laufenden Behandlung finde in den vorinstanzlichen Erwägungen kaum Niederschlag. Stattdessen werde der Eindruck erweckt, es habe seit 2023 keine relevante Stabilisierung stattgefunden.