Das Bedürfnis nach Dominanz und Kontrolle über die Partnerin werde durch den sadistisch anmutenden Charakter der Handlung verstärkt, der darauf abziele, die Ex-Partnerin für die erlebte Kränkung zu bestrafen und gleichzeitig die eigene Machtposition wiederherzustellen. Diese Dynamik verdeutliche, wie die narzisstische Instabilität und die Angst vor Verletzungen zur Eskalation des Verhaltens beitragen und eine wichtige Rolle bei der Tatmotivation gespielt haben könnte ("narzisstischer Rage-Zyklus").