Dieses Dominanzstreben führe in der Folge jeweils zu erheblichen Spannungen und Konflikten, wenn sich das Gegenüber diesem Kontroll-/Manipulationsversuch widersetze. Diese beobachtete Dominanzproblematik zeige sich besonders deutlich und durchgängig in der alltäglichen Beziehungsgestaltung des Beschwerdeführers, weshalb eine Diagnosestellung im Bereich der kombinierten Persönlichkeitsstörung mit dissozialen, emotional-instabilen (impulsiven) und narzisstischen Anteilen (ICD-10:61) die beobachteten Phänomene besser abbilden würde. Hingegen wird die Diagnose einer Störung der Sexualpräferenz aus dem forensisch-psychiatrischen Gutachten von Dr. med. habil.