Therapeutisch wird im Gutachten eine langfristige deliktorientierte foren- sisch-psychotherapeutische Behandlung empfohlen, die gezielt auf die Aufarbeitung der somnophilen Sexualpräferenz und auf den Aufbau von Selbstkontrollstrategien ausgerichtet sein müsse. Zentrale Therapieziele seien die Anerkennung der Tat, die Bearbeitung der zugrundeliegenden Sexualdynamik sowie die Entwicklung eines funktionalen Umgangs mit Kränkung und emotionaler Dysregulation. Eine offene Auseinandersetzung mit der eigenen Sexualität und den Tatfolgen sei zwingende Voraussetzung für eine Reduktion des Risikos.