Nach Auffassung des Gutachters beschränke sich der therapeutische Fortschritt bislang im Wesentlichen auf formale Mitwirkung und oberflächliche Einsicht in Aggressions- und Emotionsregulationsmechanismen, während eine genuine Auseinandersetzung mit der somnophilen Neigung und dem zugrundeliegenden Sexualverhalten nicht erkennbar sei. Der Gutachter gelangt daher zu einer deutlich zurückhaltenderen Einschätzung des Behandlungserfolgs als die bisherigen Therapeuten.