Der Markierstoff wird nach Möglichkeit direkt ins Grundwasser eingeimpft und bei der zu untersuchenden Grundwasserfassung ist die über längere Zeit maximal zulässige Fördermenge zu entnehmen. Aus der Durchgangskurve des Markierstoffs lassen sich für den Abstand zwischen Impfstelle und Entnahmestelle unterschiedliche Verweilzeiten ermitteln (minimale Verweilzeit, dominierende Verweilzeit, mittlere Verweilzeit). Die Berechnung der 10-Tages-Isochrone erfolgt in der Regel aufgrund der dominierenden Verweilzeit, wobei bei mehreren annährend gleichwertigen Konzentrationsmaxima der Zeitpunkt des ersten Peaks massgebend ist (Weg- - 16 -