Die 10-Tages-Isochrone entspricht derjenigen Linie, von der aus das Grundwasser bis zum Erreichen der Fassungsanlage zehn Tage benötigt. Sie kann auf verschiedene Arten ermittelt werden. Zu den vier gebräuchlichsten Methoden gehören Markierversuche (in der Praxis bevorzugte Methode), bei welcher die Verweilzeit aus der Durchgangskurve des Markierstoffes bei der Fassung ermittelt wird. Der Markierstoff wird nach Möglichkeit direkt ins Grundwasser eingeimpft und bei der zu untersuchenden Grundwasserfassung ist die über längere Zeit maximal zulässige Fördermenge zu entnehmen.