Gleichwohl besuche sie seit geraumer Zeit Deutschkurse und bemühe sich entgegen der vorinstanzlichen Einschätzung ernsthaft um den Spracherwerb und ihre hiesige Integration. Allerdings sei ihr zu wenig Zeit eingeräumt worden, um sich schrittweise zu einem passenden (Nach-) Alphabetisierungskurs und danach zu weiterführenden Sprachkursen anzumelden. Stattdessen sei nach ihrer Ehetrennung ohne Vorwarnung sogleich ein Sprachdiplom von ihr gefordert worden, was sie aufgrund ihrer kognitiven Fähigkeiten überfordert habe und wozu sie nicht verpflichtet gewesen sei.