Die ökonomische Ausgangslage in Äthiopien habe sich zudem verschlechtert und sie sei auf die finanzielle Unterstützung ihrer in Uganda lebenden Familie angewiesen gewesen. So seien die Gebühren für Privatschulen in Äthiopien um 50 % gestiegen und auch die Mieten seien angestiegen, da vom Staat eine neue Steuer für Hausbesitzende erhoben werde. Deshalb kümmere sie sich um alle notwendigen Dokumente für ein Leben in Uganda und der Tochter der Beschwerdeführerin sei ein Visum für die Schweiz zu erteilen (MI2-act. 100 f.). In ihrer Ein- - 18 -