Schulraum erstrecke sich L-förmig über die südwestliche Hälfte des Hauptbaukörpers und den Quergiebelanbau. Der grössere, über die ganze Länge durch eine Fensterreihe belichtete Teil sei als eigentlicher Unterrichtsraum eingerichtet (bauzeitliche Schulbänke, Stabellen und Schiefertafeln entfernt), während der rechtwinklig angegliederte, von drei Seiten belichtete Teil ehemals als Nähstube gedient habe. Der ganze Raum sei einheitlich in Holz ausgebaut, wobei Riemenböden und Sichtbalkendecken in Lärche sowie stehendes Wandtäfer und Wandschrankfronten mit Fladerschnitt Hauptakzente setzten. Die gestemmten tannenen Türen seien mit zwei Füllungen und begleitendem Profilstab ausgeführt.