Schon seit Ende des ersten Weltkrieges seien in der Schweiz sog. Bäuerinnenschulen entstanden (1919 im Schloss Uster ZH, 1929 in Uttewil FR und 1931 in Illanz GR). Es dürfte zwar zweifellos zutreffen, dass der Bedarf für entsprechende Ausbildungsmöglichkeiten angesichts der Bedeutung der Landwirtschaft im zweiten Weltkrieg gewachsen sei, was sich auch an der Zunahme des Bestands an landwirtschaftlichen Schulen in der Schweiz zwischen 1890 (sechs Schulen) und 1960 (40 Schulen) abgebildet habe. Eine Bäuerinnenschule als Teil der "geistigen Landesverteidigung" zu bezeichnen, scheine dann aber doch etwas weit hergeholt und nicht belastbar.