Die Benennung "Alte Bäuerinnenschule" sei lange nach dessen Erstellung eingeführt worden, was angesichts der Entstehungsgeschichte und dem Hauptzweck des Hauses nicht erstaune. Ursprünglich sei ein Umbau des Knechtehauses mit Realisierung eines Unterrichtszimmers geplant gewesen, dessen spätere Umnutzung in Wohnräume für Knechte vorbehalten worden sei. In den wenigen noch vorhandenen Projektplänen sei das Gebäude stets als "Knechtehaus" bezeichnet worden. Der grössere Teil der Räumlichkeiten habe der Unterbringung der Knechte gedient. Daneben sei die in der alten Propstei bestehende Metzgerei in den Neubau integriert worden.