Mit Ausnahme der überraschend qualitätsvoll ausgestalteten Unterrichtsräume sei das Innere des Hauses (inklusive Raumtrennungen) wohl durch die zur Bauzeit herrschende Materialknappheit sehr einfach gehalten. In der Alten Bäuerinnenschule, die sich wie eine Nachbildung eines Gebäudes aus dem Landidörfli der Landesausstellung von 1939 in Zürich ausnehme, komme – wenig überraschend – die Haltung des Schweizerischen Bauernverbandes zum Ausdruck, die eine zeitgemässe Weiterentwicklung der Architektur im Sinne der Tradition befürwortet habe.