In der Steuerbilanz müsste das Darlehen daher sowohl per 31. Dezember 2011 als auch per 1. Januar 2012 zwingend mit einem Wert von Fr. 175'000.00 aufgeführt werden, was ein Nachholpotenzial im Jahr 2012 von vornherein ausschliesst. Damit kann auch offenbleiben, ob § 19 Abs. 3 StGV mit Blick auf die strenge Rechtsprechung des Bundesgerichts zum Periodizitätsprinzip (Urteile des Bundesgerichts 2C_972/2018 vom 2. Oktober 2019, Erw. 4.5 und 9.2; 2C_784/2017 vom 8. März 2018, Erw. 7.3 f. und 8.1; vgl. auch PETER LOCHER, Kommentar zum DBG, Bd. I, 2. Aufl. 2019, N 52 zu Art. 28) als bundesrechtskonform zu qualifizieren ist.