Die Bauphasen und unterschiedlichen Epochen seien am Gebäude ablesbar. Die Erbauungszeit des 18. Jahrhunderts habe ebenso erhalten werden können wie die Umbauphasen des 19. und beginnenden 20. Jahrhunderts. Bezüglich der Zeugenschaft wird festgehalten, dass die durch die innerhalb von Dorfsiedlungen immer engeren Platzverhältnisse begünstigte Vielzweckbauweise, die durch die Nähe von Mensch und Tier zudem betriebsökonomische Erleichterungen bewirkt habe, die Bauweise des "normalen" bäuerlichen Familienbetriebs repräsentiere. Sie erscheine als adäquate Bauform für das schweizerische Mittelland samt Juraregion.