Es bestünden keine Anhaltspunkte, dass die Richtofferte nicht die Marktgegebenheiten widerspiegeln würde. Im Mai 2022 sei von den Planern des Neubauprojektes ein detaillierter Kostenvoranschlag erstellt worden. Die streitigen Fassadenarbeiten seien darin mit einem Total von Fr. 1‘783‘551.30 ausgewiesen (unter Berücksichtigung eines angenommenen Vergabeerfolgs). Auch bei der Berücksichtigung einer zwischenzeitlich eingetretenen Teuerung von 13 – 14 % (oder – aber nicht realisierten – 18 oder gar 20 %) liege der Angebotspreis der Beschwerdeführerin weit (um mehr als 100 %) über der Richtofferte und damit über dem Kostenrahmen.