Neben der Senkung der Lärmbelastung, die für eine Anwendung von Art. 108 Abs. 2 lit. d SSV nicht notwendigerweise die Erheblichkeits- oder Wahrnehmbarkeitsschwelle erreichen müsse (BGE 139 II 145, Erw. 5.7; Urteile des Bundesgerichts 1C_11/2017 vom 2. März 2018, Erw. 4.3.1, und 1C_589/2014 vom 3. Februar 2016, Erw. 6.3), könnte die Herabsetzung der Höchstgeschwindigkeit auch der Verkehrssicherheit zuträglich sein (Art. 108 Abs. 2 lit. a SSV). Die Feststellung eines diesbezüglichen Defizits dürfe nicht davon abhängig gemacht werden, dass sich bereits Verkehrsunfälle ereignet hätten (BGE 139 II 145, Erw. 5.6; Urteile des Bundesgerichts 1C_618/2018 vom 20. Mai 2019, Erw.