Vor vollständiger Umstellung der Medikation seien im August/September 2023 produktiv-psychotische Symptome wie insbesondere psychogenes Erbrechen und drängende Suizidgedanken festgestellt worden. Aufgrund der psychotischen Dekompensation unter Risperdal® in maximaler Dosierung und unter gleichzeitiger Augmentation mit Haldol® habe sich gezeigt, dass Risperdal® beim Beschwerdeführer keine wirksame Behandlungsoption darstelle. Es sei daraufhin, um alle landesverweisungsbedingten Therapie-Optionen auszuschöpfen, ein Versuch unternommen worden, Haldol® als Monotherapie in einem hohen Dosisbereich zu steigern.