Das Bundesgericht hat einen solchen (potenziellen) Anspruch in seiner jüngeren Rechtsprechung anerkannt (vgl. BGE 147 I 268, Erw. 1.2.7; BGE 149 I 72, Erw. 2.2; betreffend die erstmalige Erteilung einer Aufenthaltsbewilligung siehe BGE 149 I 207, Erw. 5.3.4 f.). Ob der Aufenthalt zu bewilligen ist, beurteilt sich anhand einer Interessenabwägung bzw. nach dem Grundsatz der Verhältnismässigkeit (Art. 8 Ziff. 2 EMRK und Art. 36 Abs. 2 und 3 BV).