Wann und wieviel Cannabis sie dabei konkret konsumiert hat, lässt sich den Strafakten nicht entnehmen; gegenüber der Polizei gab sie an, kein Cannabis konsumiert zu haben. Aus dem verkehrsmedizinischen Gutachten vom 15. Dezember 2021 ergibt sich, dass sie während eines Monats vor dem Vorfall jeden Abend zum Schlafen CBD geraucht habe, da sie angenommen habe, dies sei legal. Zuletzt sei dies zwei Tage zuvor geschehen, wobei sie angesichts der Konzentration von THC und THC-Carbonsäure im Blut vermute, es sei ihr Cannabis statt CBD verkauft worden (Akten Strassenverkehrsamt, act. 517 f.).