II. 1. 1.1. Gemäss Art. 426 Abs. 1 ZGB darf eine Person, die an einer psychischen Störung oder an geistiger Behinderung leidet oder schwer verwahrlost ist, in einer geeigneten Einrichtung untergebracht werden, wenn die nötige Behandlung oder Betreuung nicht anders erfolgen kann. Die fürsorgerische Unterbringung darf angeordnet werden, wenn gestützt auf ein aktuelles Gutachten oder eine medizinische bzw. psychiatrische Fachmeinung feststeht, dass die Voraussetzungen für eine fürsorgerische Unterbringung -4- erfüllt sind (vgl. LUCA MARANTA, in: Basler Kommentar, Zivilgesetzbuch I [BSK ZGB I], 7. Aufl. 2022, N. 17 zu Art. 446 ZGB).