1.3. Gemäss Angaben der Klinikvertreterin erfolgte keine Behandlung ohne Zustimmung. Die Beschwerdeführerin habe nach längeren Motivationsgesprächen die Medikation peroral eingenommen. Auf Rückfrage führte die Klinikvertreterin aus, es werde versucht, zu erklären und die Patientin davon zu überzeugen, dass es wichtig sei, die Medikamente einzunehmen, damit der Leidensdruck und die Ängste abnähmen sowie die innere Spannung unter entsprechender Medikation abgebaut werden könne. Das heisse, dass es zu einer Erleichterung komme, wenn sie die Medikamente einnehme und wenn alles so belassen würde, es zu einer Verschlechterung kommen könne (Protokoll, S. 10).