5.4. Eine Bewilligung braucht, wer über den Gemeingebrauch hinaus aus Seen oder Grundwasservorkommen, welche die Wasserführung eines Fliessgewässers mit ständiger Wasserführung wesentlich beeinflussen, Wasser entnimmt (Art. 29 lit. b GSchG). Die Entnahme kann bewilligt werden, wenn zusammen mit anderen Entnahmen einem Fliessgewässer höchstens 20 Prozent der Abflussmenge Q347 und nicht mehr als 1'000 l/s entnommen werden (Art. 30 lit. b GSchG). Die Wasserentnahme hält sich dann im Rahmen der natürlichen Schwankungen der Wasserführung (BGE 120 Ib 233, Erw. 5a; Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons Glarus VG.2014.00051 vom 30. Oktober 2014, Erw.