Weiter verkenne das MIKA die Integrationsfähigkeit eritreischer Jugendlicher, deren längere Abhängigkeit von ihren Eltern und die prekären Betreuungsverhältnisse am aktuellen Aufenthaltsort der Kinder in Äthiopien, wo sie im Gegensatz zur Schweiz keine innerfamiliären Bezugspersonen mehr hätten und sich die Wohnsituation massiv verschlechtert habe. Sie würden dort derzeit gegen Bezahlung durch eine Nachbarin betreut, welche sich aber auch um ihren pflegebedürftigen Ehemann kümmern müsse. Die Fortsetzung dieser Betreuung sei damit keineswegs sichergestellt.