Zwar senke jede konsequente Behandlung mit Neuroleptika die Rückfallgefahr, das heisst auch eine orale Behandlung mittels Tabletten. Die Vergangenheit habe allerdings gezeigt, dass die Beschwerdeführerin die Medikation immer wieder selbst abgesetzt und dies immer zu erneuten Rückfällen in die Psychose geführt habe. Auch die aktuelle Einstellung der Beschwerdeführerin zeige, dass sie nicht bereit sei, überhaupt Medikamente einzunehmen, so dass ein Versuch mit oraler Medikation, die im Übrigen eine klar weniger gute Langzeitwirkung aufweise, von vornherein zum Scheitern verurteilt sei.