Wie es ohne Medikation funktioniere, würden dagegen die Geschehnisse seit 2015 zeigen. Ohne medikamentöse Behandlung bestehe namentlich die Gefahr, dass die Beschwerdeführerin aufgrund eines psychotischen Erlebens bestimmte Situationen verkennen und selbstgefährdend reagieren könnte. Krankheitsund Behandlungseinsicht seien bei ihr nicht vorhanden. In Bezug auf die Medikamenteneinnahme kooperiere sie lediglich unter dem Druck der Hospitalisierung. Was die von der Beschwerdeführerin angesprochenen Nebenwirkungen betreffe, so sei eine Gewichtszunahme bei Xeplion nicht typisch.