Er zeige und verbalisiere durchgehend eine gute formale Therapiemotivation, jedoch scheine eine tatsächliche intrinsische Therapie- und Änderungsbereitschaft weitgehend zu fehlen. Seine gutachterliche Diagnose der Persönlichkeitsstörung mit narzisstischen und paranoiden Anteilen (siehe Erw. 3.3.3.2.1) lehne er ab, erkläre sich aber gleichzeitig bereit, bis zum Ende der ambulanten Massnahme mitzuarbeiten. In der therapeutischen Beziehung falle die Diskrepanz zwischen seiner Einhaltung der formalen Interaktionsregeln und seinem narzisstisch geprägten Kommunikationsstil auf.