Vor Verwaltungsgericht reichte die Beschwerdeführerin einen Bericht der Hausarztpraxis Dr. med. E./F./G. vom 29. September 2022 ein. Diesem lässt sich entnehmen, dass die Beschwerdeführerin psychisch stark niedergeschlagen, ständig müde, erschöpft, perspektivlos und weinerlich sei und depressiv wirke. Die Beschwerdeführerin habe sich im Jahr 2018 von ihrem Ehemann getrennt und unter dem neuen Partner physische Gewalt erfahren. Es bestehe der hochgradige Verdacht auf eine posttraumatische Belastungsstörung mit Verarbeitungsstörung und -7-