Gemäss Art. 25 StGB wird als Gehilfe bestraft, wer zu einer Straftat (vorsätzlich) Hilfe leistet. Von Gehilfenschaft wird im vorliegenden Kontext gesprochen, wenn das Verhalten des mutmasslichen Gehilfen (ggf. des Vertreters) die (versuchte) Steuerhinterziehung durch die steuerpflichtige Person fördert. Nicht erforderlich ist, dass der Tatbeitrag des Gehilfen geradezu adäquat-kausal für den Eintritt des Taterfolgs war. Vielmehr ist ausreichend, wenn die Unterstützung des Gehilfen tatsächlich zur Straftat beigetragen bzw. ihre praktischen Erfolgschancen erhöht hat und sich in diesem Sinne als "kausal" erwiesen hat (PETER LOCHER, a.a.O., N 5 zu Art. 177 mit Hinweisen auf die [straf-