Die Risikofaktoren seien aktuell gut kontrolliert. Der Beschwerdeführer befinde sich in einem geeigneten Behandlungs- und Betreuungssetting und kooperiere zuverlässig. Die schizophrene Erkrankung sei dennoch chronisch. Es sei davon auszugehen, dass er lebenslang auf eine störungsspezifische Behandlung angewiesen sein werde, um die im Rahmen der Massnahme erlangte Stabilität und gute Legalprognose nicht zu gefährden. Der grösste Risikofaktor wäre der Abbruch der langfristig indizierten psychiat- risch-psychotherapeutischen Behandlung. Ohne die neuroleptische Medikation sei zu erwarten, dass sich der psychopathologische Befund verschlechtere.